Klassikführerschein & Tiny House im Schulhof

Dortmunder Philharmoniker begeistern Kids:Klassikführerschein & Tiny House im Schulhof

In Dortmunds Grundschulen passieren unheimliche Dinge: fast wie über Nacht steht auf einmal ein Häuschen im Pausenhof. Doch es haust keine böse Hexe darin - sondern die Dortmunder Philharmoniker.

Klassikführerschein & Tiny House im SchulhofFoto: Adobe Stock/  Monkey Business

Mini-Haus für maximalen Musikgenuss

Andrea Höfer, die leitende Musikvermittlerin der Dortmunder Philharmoniker, erklärt, was es mit dem Mini-Haus auf sich hat: "Das Tiny Music House ist eine mobile Bühne und ein Workshop-Raum, der durch die Schulhöfe der Dortmunder Grundschulen tourt. Abends und am Wochenende gibt es dann auch Programm für die Nachbarschaft. Damit soll vor allem bisher klassikfernes Publikum begeistert werden.

Freie Fahrt für die Musik mit dem Klassikführerschein

Unter kann man dort den "Klassikführerschein" machen: er besteht aus vier Modulen. In einer ersten Phase kommt Andrea Höfer in die Schule und spricht mit den Schülerinnen und Schülern über Musik und Klassik, bspw. was ein Dirigent macht. Dann kommen die Dortmunder Philharmoniker vorbei, stellen ihre Instrumente vor, spielen etwas und erklären, wie der Alltag eines Berufsmusikers so aussieht. In einer dritten Phase wird sich dann ganz konkret auf den Konzertbesuch vorbereitet, der dann den vierten und letzten Teil darstellt. Wichtig ist Andrea Höfer dabei, dass die Module interaktiv und dialogbasiert sind und nicht aus reinem "Vortragen" bestehen.

Wir wollen klassische Musik an ein klassikfernes Publikum heranbringen und dass nicht, indem wir unterrichten oder erklären, sondern vielmehr, in dem die Zuhörer oder Mitmacher selber aktiv werden und klassische Musik erfahren und emotional erleben.

Fragen über Fragen

Doch welche Fragen werden beim Klassikführerschein eigentlich gestellt? Andrea Höfer muss lachen: "Da es am Ende nicht so eine Art Prüfung gibt, ist es etwas schwierig, die Fragen richtig zusammenzufassen, weil sie in jedem Modul eigentlich abgefragt werden." Ein paar Testfragen gibt sie uns dann trotzdem:


  • Gehört die Klarinette zu den Holzblasinstrumenten oder zu den Blechblasinstrumenten?

  • Ist die Gitarre ein typisches Orchesterinstrument?

  • Wieviele verschiedene Streichinstrumente spielen in einem Orchester?

  • Darf man bei einer Sinfonie zwischen den Sätzen klatschen?

Fragen über Fragen

Doch welche Fragen werden beim Klassikführerschein eigentlich gestellt? Andrea Höfer muss lachen: "Da es am Ende nicht so eine Art Prüfung gibt, ist es etwas schwierig, die Fragen richtig zusammenzufassen, weil sie in jedem Modul eigentlich abgefragt werden." Ein paar Testfragen gibt sie uns dann trotzdem:


  • Gehört die Klarinette zu den Holzblasinstrumenten oder zu den Blechblasinstrumenten?

  • Ist die Gitarre ein typisches Orchesterinstrument?

  • Wieviele verschiedene Streichinstrumente spielen in einem Orchester?

  • Darf man bei einer Sinfonie zwischen den Sätzen klatschen?

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Kein Anlass zur Prüfungsangst

Anlass zur Prüfungsangst gibt es aber nicht: denn am Ende werden keine Punkte vergeben. Wichtig ist nur, dass man alle vier Module besucht und aktiv mitgemacht hat. Am Ende bekommt man dann den Klassikführerschein ausgehändigt und kann ihn z.B. bei Konzertbesuchen vorzeigen. Übrigens: nicht nur Kinder können die Klassikführerschein machen - die Dortmunder Philharmoniker geben ihn auch z.B. für interessierte Erwachsenengruppen.

Große Resonanz

Bisher ist die Resonanz groß und gut, berichtet Andrea Höfer. Oft fragen die Schüler, wann sie wiederkommen und es das nächste Projekt gibt. Damit haben die Dortmunder Philharmoniker  ihr Ziel erreicht: "Dass am Ende einer Workshopreihe oder eines Konzertes die Zuhörer sagen: 'Mensch, klassische Musik, ich hätte es nicht gedacht, ist doch etwas, das mir gefällt und ist etwas, das mich berührt und gibt mir neue Möglichkeiten, mein Leben zu bereichern."

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