Metropolitan Opera in New York endlich eröffnet

Die Eröffnung schreibt GeschichteMetropolitan Opera in New York endlich eröffnet

Erstmals startet die Metropolitan Opera mit der Oper eines afroamerikanischen Komponisten in eine neue Saison.

Metropolitan Opera in New York endlich eröffnetFoto: travelview

Es war ein historischer Moment in den 138 Jahren der Met, denn erstmals wurde eine Oper eines schwarzen Komponisten aufgeführt. Mit „Fire Shut up in my Bones“ von Terence Blanchard wurde die Saison eröffnet. Er selbst blickt darauf mit gemischten Gefühlen, wie er in der Sendung „Good morning America“ sagte: Er sei der erste in der Geschichte der Met, aber nicht der erste, der es verdient gehabt hätte.

Auch die Regisseurin war die erste schwarze Person in dieser Position.

Eröffnung im kleinen Rahmen

Einen roten Teppich gab es im Gegensatz zu vergangenen Jahren Corona-bedingt nicht. Die Aufführung wurde aber an mehrere öffentliche Plätze der Stadt übertragen.

Am 23. Oktober soll sie dann weltweit in den Kinos zu sehen sein.

Erhalten Sie Informationen aus erster HandBestellen Sie den Klassik Radio Newsletter

* Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die Datenschutzerklärung zur Kenntnis

Neueste Artikel

„Musik hat ihre Wurzeln im Boden“ – Sir John Eliot Gardiner über Bach, Mozart und das Leben
John Eliot Gardiner

Interview
„Musik hat ihre Wurzeln im Boden“ – Sir John Eliot Gardiner über Bach, Mozart und das Leben

Bach, Mozart, Sibelius – und ein Dirigentenleben zwischen Weltruhm, Naturverbundenheit und täglicher Yoga-Routine. Sir John Eliot Gardiner spricht im Interview über musikalische Offenbarungen, die Macht historischer Aufführungspraxis, über Lampenfieber vor dem Auftritt und darüber, warum ihn ausgerechnet die Bassettklarinette bei Mozart noch immer staunen lässt.

Himmelsphänomen "Blue Moon": Warum der Mond unsere Komponisten nie losgelassen hat
Blauer Mond

Himmelsphänomen "Blue Moon": Warum der Mond unsere Komponisten nie losgelassen hat

Am 31. Mai steht ein sogenannter „Blue Moon“ am Himmel – der zweite Vollmond innerhalb eines Kalendermonats. Astronomisch ist das eine seltene, aber eher unspektakuläre Konstellation. In der Kunst dagegen hat der Mond seit Jahrhunderten eine enorme Wirkung entfaltet: Beethoven machte aus ihm schlaflose Unruhe, Debussy flüchtige Nachtbilder und Dvořák tiefe Sehnsucht. Vielleicht fasziniert er uns deshalb bis heute so sehr.

Frauen und Klassik: Für wen ist klassische Musik?
Frauen und Klassik

Frauen und Klassik: Für wen ist klassische Musik?

Das klassische Konzertpublikum in Deutschland hat sich gewandelt – heute besuchen Frauen etwas häufiger klassische Konzerte als Männer. Gleichzeitig wurde der musikalische Kanon über Jahrhunderte vorwiegend von männlichen Komponisten geprägt. Wie entwickelte sich diese interessante Konstellation?

Klassik Radio - Deutschland nationalKlassik Radio - Deutschland national