Neue Konzertformate für junge Menschen  

VielfaltNeue Konzertformate für junge Menschen  

Junge Leute würden gerne mehr Kultur erleben, wirklich ansprechend ist das Angebot für sie aber nicht. Es braucht neue Formate.

Junge Menschen im Konzert  |  Junge Menschen im Konzert Foto: Adobe Stock

“ …denn sie wissen nicht, was sie tun sollen." 

Dieser leicht abgewandelte Titel des James-Dean-Filmklassikers gibt die aktuelle Lage vieler junger Menschen recht passend wieder. Einer neuen Studie zufolge würden junge Erwachsene zwischen 18 und 30 gerne Kulturangebote nutzen, finden aber nichts für sie Passendes. 80 Prozent der Befragten sagen, sie waren in den letzten zwölf Monaten in keinem Konzert. Ihr Gründe sind einfach, das Angebot richtet sich überhaupt nicht richtig an sie. Konkrete Vorstellungen bzw. Wünsche gibt es durchaus – Kulturinstitutionen sollten die Kommunikationswege modernisieren, Angebote sollten sich an Kinder und Jugendliche richten, für alle verständlich sein, zum Lachen animieren und zu fairen und sozial gerechten Preisen zu besuchen sein.

Passende Formate

Ein paar passende Angebote  gibt es tatsächlich, z.B. in der Züricher Tonhalle. Da gibt es neue, sehr interessante Konzertformate: moderierte Kurzkonzerte, meet-and-greet-Treffen oder Foyersessions mit Musikerinnen und Musikern nach dem Konzert. Ähnliches gibt es auch in München. Die Philharmoniker verlassen immer mehr den Konzertsaal, veranstalten „Tea Time“-Sessions oder spielen Konzerte an ungewöhnlichen Orten, z.B. in Co-Working Space, Tanzstudio oder in einer Traditions-Bäckerei.

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