Neue Schriftstücke von Clara Schumann in Dresden

Rund 400 Briefe online zugänglichNeue Schriftstücke von Clara Schumann in Dresden

Die Staats- und Universitätsbibliothek Dresden bietet neue Einblicke: rund 400 Briefe von Clara Schumann sind dazugekommen.

Neue Schriftstücke von Clara Schumann in DresdenFoto: Andreas Staub

Die Bibliothek hat ca. 400 Briefe zwischen Clara Schumann, Johannes Brahms und dem Pianisten Ernst Rudorff erworben. Rudorff war Schüler von Clara Schumann und sie blieben ein Leben lang freundschaftlich verbunden. 

Briefe über mehr als Musik

In ihren Briefen tauschten sich Schumann und Rudorff nicht nur über Musik, sondern auch über Politik, Gesellschaft, den Alltag und Persönliches aus. 28 von den Schriftstücken sind Korrespondenzen zwischen Brahms und Rudorff, auch zum Beispiel über Mozarts Flötenkonzert KV 314. 

Digitalisiert und online zu sehen

Die Briefwechsel befanden sich bisher in den Händen der Erben Rudorffs und wurden nun für einen, wie es heißt, "namhaften sechsstelligen Betrag" in Dresden erworben. In der Staats- und Universitätsbibliothek Dresden sind sie digitalisiert worden und online zugänglich. 

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