Oscars 2026: Diese epischen Soundtracks kämpfen um die begehrte Trophäe!

Academy Awards am 15. März Oscars 2026: Diese epischen Soundtracks kämpfen um die begehrte Trophäe!

In der Nacht vom 15. auf den 16. März ist es endlich soweit: Die 98. Academy Awards stehen vor der Tür und für die „Beste Filmmusik“ gibt es spannende Nominierungen. Von minimalistischer Emotionskunst bis hin zu elektronisch-orchestraler Wucht. Wer wird in diesem Jahr die begehrte Trophäe mit nach Hause nehmen?

Oscar-VerleihungFoto: Brynjar/stock.adobe.com

1. Jerskin Fendrix: Bugonia – Klang der Transformation

Jerskin Fendrix ist mit „Bugonia" erneut für einen Oscar nominiert – nachdem er bereits 2024 für „Poor Things" eine Nominierung erhielt. Der britische Komponist erschafft mit avantgardistischen Klängen und experimentellen Strukturen eine musikalische Welt, die die Transformation und das Chaos des Films widerspiegelt. Fendrix gelingt es, mit ungewöhnlichen Instrumentierungen und subtilen Motiven eine Atmosphäre zu schaffen, die den Zuschauer tief in die Handlung hineinzieht.

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2. Alexandre Desplat: Frankenstein – Moderne trifft Klassik

Alexandre Desplat, einer der renommiertesten Filmmusik-Komponisten unserer Zeit, ist mit „Frankenstein“ erneut im Rennen. Desplat verbindet dramatische Streicher mit modernen Klangfarben und interpretiert den klassischen Stoff neu. Die Musik verstärkt die Spannung und das Unheimliche, ohne dabei die emotionale Tiefe aus den Augen zu verlieren. Desplats Soundtrack ist eine Hommage an das Original und zugleich eine zeitgemäße Neuauflage.

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3. Max Richter: Hamnet – Emotionale Tiefe

Max Richter, bekannt für seine emotionalen und minimalistischen Kompositionen, ist mit „Hamnet“ nominiert. Richter setzt auf zarte Klaviermelodien und atmosphärische Streicher, die die Tragik und Hoffnung der Figuren musikalisch begleiten. Die Musik schafft eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart und macht den Film zu einem Gesamtkunstwerk.

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4. Jonny Greenwood: One Battle after Another – Intensität pur

Jonny Greenwood, bekannt für seine Zusammenarbeit mit Paul Thomas Anderson, ist mit „One Battle after Another“ nominiert. Greenwood nutzt avantgardistische Klänge und ungewöhnliche Instrumentierungen, um die psychologische Tiefe des Films zu unterstreichen. Seine Musik ist intensiv, manchmal verstörend, und lässt den Zuschauer die inneren Konflikte der Figuren hautnah erleben.

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5. Ludwig Göransson: Sinners – Elektronische Spannung

Ludwig Göransson, der bereits mit „Black Panther“ und „Oppenheimer“ für Furore sorgte, ist dieses Jahr mit „Sinners“ nominiert. Göransson verbindet elektronische Elemente mit orchestraler Tiefe und schafft so eine Atmosphäre, die den Zuschauer in die Abgründe der menschlichen Seele entführt. Besonders beeindruckend ist, wie er mit subtilen Motiven Spannung aufbaut und die emotionale Entwicklung der Figuren musikalisch begleitet.

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Hans Zimmer: Ein Meisterwerk – aber nicht für die Oscars

Hans Zimmer, einer der einflussreichsten Filmkomponisten der Kinogeschichte, bleibt in diesem Jahr bei den Academy Awards außen vor – und das, obwohl er mit seinem Score zu „F1" einen mitreißenden Soundtrack abgeliefert hat, der das Herzrasen der Formel 1 regelrecht in Klang übersetzt. Pulsierend, elektrisierend, typisch Zimmer. Die Golden-Globe-Jury war begeistert und bescherte ihm seine 17. Nominierung. Die Oscar-Jury hingegen ließ ihn trotz Shortlist-Platzierung aus dem finalen Fünferfeld heraus – möglicherweise, weil die donnernden Rennautos den Score im Film schlicht übertönen.

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Für einen Mann, der die Filmmusik mit Werken wie "Der König der Löwen", "Inception" oder "Dune" geprägt hat und die begehrte Trophäe bereits zweimal gewinnen konnte, ist das Fehlen auf der Nominierungsliste eine echte Überraschung – und ein Zeichen dafür, wie stark der Jahrgang 2026 besetzt ist.


And the Oscar goes to...

In der Nacht vom 15. auf den 16. März 2026 wird es endlich soweit sein: Bei den 98. Academy Awards erfahren wir, wer in diesem Jahr die begehrte Trophäe für die „Beste Filmmusik" nach Hause nehmen darf. Steht Jerskin Fendrix mit „Bugonia“ ganz oben, Max Richter mit „Hamnet“ – oder überzeugt ein anderer Komponist die Jury? Spannung ist garantiert, denn eins bleibt sicher: Ohne herausragende Filmmusik wären selbst die größten Kinoerlebnisse nur halb so eindrucksvoll.

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Filmmusik Sender FächerFoto: Klassik Radio AG
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Sofia Kapchieva (Redaktion) / 09.03.2026

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