Streik in Hollywood: vorläufige Einigungen

Erste Einigung Streik in Hollywood: vorläufige Einigungen

In den USA konnten sich die Drehbruchautorinnen und Drehbuchautoren nach monatelangem Streik vorläufig mit den Filmstudios einigen. 

Hollywood  |  Hollywood  |  Hollywood  |  Hollywood Foto: Foto von Vincentas Liskauskas auf Unsplash

In den Vereinigten Staaten ist nach einem fünfmonatigen Streik eine vorläufige Vereinbarung zwischen den Drehbuchautorinnen und Drehbuchautoren und den Filmstudios getroffen worden. Die Gewerkschaft Writers Guild of America (WGA) bezeichnet diese Lösung als "außergewöhnlich", gab jedoch keine weiteren Einzelheiten bekannt. Nachdem in Hollywood in den letzten Monaten die Drehs und Arbeit niedergelegt wurden, wurde eine grundsätzliche Übereinstimmung zwischen der Gewerkschaft der Drehbuchautoren und den bedeutenden Studios und Streaming-Diensten erreicht. Die WGA in Los Angeles gab bekannt, dass diese Vereinbarung noch endgültig bestätigt werden muss. Über 11.000 Drehbuchautorinnen und -autoren traten Anfang Mai in den Streik und forderten unter anderem Lohnerhöhungen, verbesserte Arbeitsbedingungen, erhöhte Beiträge zur Kranken- und Rentenversicherung und eine Regelung für den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI). 

Die WGA bestärkte allerdings, dass trotz der vorläufigen Einigung der Streik fortgesetzt wird, bis eine endgültige Vereinbarung getroffen wird. Sie stellte jedoch klar, dass ihre Mitglieder nicht mehr für ihre eigenen Belange, sondern höchstens zur Unterstützung der ebenfalls streikenden Schauspieler auf die Straße gehen sollten. Etwa 160.000 Mitglieder der Schauspielgewerkschaft SAG-AFTRA hatten sich den Autorinnen und Autoren mit ähnlichen Forderungen angeschlossen. Der erste gemeinsame Streik von Schauspielern und Drehbuchautoren in den USA seit über 60 Jahren hat Hollywood praktisch zum Stillstand gebracht. Aufgrund des Arbeitskampfes konnten kaum noch Filme und Serien produziert werden. Schauspieler durften aufgrund des Streiks auch keine Werbung für ihre Filme machen. Filmstarts wurden verschoben und die Award-Saison ist betroffen. Der Emmy, der wichtigste Fernsehpreis der Welt, der ursprünglich für Mitte September geplant war, wird nun erst im Januar 2024 verliehen.

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