Unbürokratisch und kostenlos: ärztliche Hilfe

Ärzte behandeln ukrainische FlüchtendeUnbürokratisch und kostenlos: ärztliche Hilfe

Die Plattform jameda bringt schon lange Ärzte und Patienten zusammen, nun bietet sie aktive Hilfe für ukrainische Flüchtende.

Unbürokratisch und kostenlos: ärztliche HilfeFoto: National Cancer Institute on Unsplash

Flüchtenden aus der Ukraine schnell und unkompliziert medizinische Behandlung ermöglichen: Mit diesem Ziel hat jameda die Aktions-Plattform „Ärzte für Ukraine“ an den Start gebracht, an dem sich bereits mehr als 2300 niedergelassene Ärzte aus ganz Deutschland beteiligen. Sie alle haben sich bereit erklärt, die Flüchtenden kostenfrei zu behandeln.

„Wir sind überwältigt von dem großen Zuspruch auf unseren Aufruf“, sagt jameda-Geschäftsführer Dr. Florian Weiß. „Innerhalb weniger Stunden hatten wir bereits deutlich mehr Anmeldungen als wir erwartet hatten. Mein Dank gilt allen Ärzten/Ärztinnen, die an dieser Initiative mitwirken.“

Florian Weiß, Geschäftsführer von jameda, über die Idee:

"Die Menschen, die jetzt nach Deutschland kommen, sind in einer unvorstellbaren Notsituation. Sie haben alles zurückgelassen; Dinge, aber auch Menschen, die sie lieben. Sie kommen in ein Land, in dem sie sich nicht auskennen und in dem sie Orientierungshilfe brauchen.

Uns war wichtig, schnell zu helfen, unbürokratisch zu helfen, nicht zu warten, bis der Aufenthaltsstatus geklärt ist oder Abrechnungsfragen geklärt sind, sondern diesen Menschen von Tag eins an die Möglichkeit zu geben, sich unbürokratisch und kostenlos helfen zu lassen."

Geschäftsführer von jameda, Florian Weiß
Foto: jameda

Die Sprache stellt keine Barriere dar

Die Plattform ist auf Ukrainisch verfasst, damit die Sprache keine Nutzungsbarriere darstellt. Alle beteiligten Ärzte/Ärztinnen sprechen neben Deutsch entweder Englisch, Ukrainisch oder Russisch.

Auch interessierte Ärztinnen und Ärzte können sich HIER noch anmelden.

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