Wie viele Notenschlüssel gibt es eigentlich?

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In unserer Rubrik Alltagswissen beantworten wir jede Woche eine musikalische Frage nicht nur on air, sondern auch hier zum Nachlesen.

Wie viele Notenschlüssel gibt es eigentlich?      Foto: Klassik Radio

Ohne ihn könnten Musiker ihre Noten nicht lesen. Der Notenschlüssel gibt den Referenzton an. Dadurch weiß der Geiger oder auch Posaunist, welche Bedeutung die Notenlinien haben und in welcher Tonlage die Noten gespielt werden. Wie auch die Notenschrift hat sich der Notenschlüssel über die Zeit entwickelt und immer wieder verändert.

Die verschiedenen Notenschlüssel

Seit dem 19. Jahrhundert benutzen wir hauptsächlich drei Notenschlüssel. Das sind einmal der Violinschlüssel oder auch G-Schlüssel genannt, der C-Schlüssel, auch bekannt als Alt- und Tenorschlüssel und den F-Schlüssel, den wir auch unter dem Bassschlüssel kennen. Von diesen Notenschlüsseln benutzen wir am meisten den Violinschlüssel und den Bassschlüssel. Der Notenschlüssel ist wie ein Schlüssel für ein Haus, nur dass ihn jeder haben kann, der möchte.

Jeder hat seinen Notenschlüssel

Der Violinschlüssel wird vor allem von hohen Streich- und Blasinstrumenten wie zum Beispiel Violine, Flöte oder Trompete verwendet, aber auch von hohen Gesangsstimmen wie Frauen und Knaben. Der Altschlüssel wird für Altposaune oder Bratsche gebraucht. Tiefe Streich- und Blasinstrumente nutzen den Bassschlüssel, und natürlich tiefe Männerstimmen. Der Tenorschlüssel wird bei Bassinstrumenten, wenn sie in hohe Registern spielen sollen, zur besseren Lesbarkeit verwendet. Bei Tasteninstrumenten wird standardmäßig die linke Hand mit Bassschlüssel, die rechte mit Violinschlüssel notiert.  

Andere Regel bei Zupfinstrumenten

Bei Zupfinstrumenten könnte statt einem Notenschlüssel auch anstelle von normalen Noten die Tabulatoren verwendet werden. Dabei werden alle Saiten eines Instruments aufgeführt und angegeben, wie der Griff z. B. bei Gitarren zu sein hat.

Gute Frage! Ohrners Alltagswissen mit Thomas Ohrner hören Sie jeden Morgen um 11:40.

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(25.04.2021, R. Jünemann)

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