Zentralrat der Juden verteidigt Bernstein-Film

MaestroZentralrat der Juden verteidigt Bernstein-Film

Nach den hitzigen Diskussionen über die Darstellung von Leonard Bernstein im Film äußert sich jetzt der Zentralrat der Juden in Deutschland.

<span style="background-color:rgb(255,255,255);color:rgb(51,51,51);font-size:14px;">Maestro. (L to R) Carey Mulligan as Felicia Montealegre and Bradley Cooper as Leonard Bernstein (Director/Writer) in Maestro. Cr. Jason McDonald/Netflix © 2023. Foto: Jason McDonald/Netflix</span>

In dem Film „Maestro“ schlüpft Bradley Cooper in die Rolle des jüdischen Komponisten Leonard Bernstein und trägt dafür eine künstliche Nase. Im Internet wird ihm sogenanntes „Jewfacing“ vorgeworfen, mit einer Nasenprothese jüdische Klischees zu bedienen. Außerdem wird diskutiert, ob es nicht angemessener wäre, wenn Bernstein als Sohn russisch-jüdischer Einwanderer von einem jüdischen Schauspieler dargestellt würde.  Josef Schuster, der Präsident des Zentralrats, äußerte in einem Interview mit der Rheinischen Post, dass es aus seiner Sicht unbedenklich sei, einer historischen Figur durch Maskenbildnerei optisch möglichst ähnlich zu sehen. Dies sei auch die Meinung der Familie Bernstein. Schuster betonte jedoch, dass es problematisch sei, wenn generische jüdische Charaktere durch den Gebrauch von Stereotypen dargestellt werden sollten. 

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