Tränende Augen verstehen

Tränende Augen verstehen

Tränende Augen gehören zu den häufigen Beschwerden im Alltag. Hinter den Symptomen kann ein instabiler Tränenfilm stecken

Foto von Alena DarmelFoto: Alena Darmel auf Pexels

Wenn trockene Augen tränen

Tränende Augen treten oft bei längerer Bildschirmarbeit, der Nutzung von Smartphone oder Tablet sowie bei Zugluft und Klimaanlage auf. Typisch sind ein Wechsel aus Trockenheitsgefühl und vermehrtem Tränenfluss, Brennen, Müdigkeits- oder Fremdkörpergefühl. Manche Betroffene berichten zusätzlich über Lichtempfindlichkeit, verschwommenes Sehen oder geschwollene, verklebte Lider.

Hinter diesen Beschwerden steht in der Regel kein „Übermaß“ an Tränenproduktion, sondern ein instabiler Tränenfilm. Besonders die äußere Fettschicht – die Lipidphase – spielt dabei eine zentrale Rolle.

Warum trockene Augen trotzdem tränen können

Ist die Augenoberfläche zu trocken oder gereizt, reagiert das Nervensystem mit einer verstärkten Tränenproduktion. Die Augen können diese Flüssigkeitsmenge jedoch nicht vollständig halten; überschüssige Tränen laufen über den Lidrand ab, da der Tränenfilm nicht mehr ausreichend stabilisiert wird. Gleichzeitig bleibt die Schutzfunktion des Tränenfilms eingeschränkt – das Auge kann sich weiterhin trocken, brennend oder müde anfühlen.

Häufig liegt die Ursache in einer veränderten Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit. Insbesondere eine Störung der Lipidschicht führt dazu, dass der Tränenfilm schneller aufreißt und verdunstet.

Die Rolle der Lipidphase

Der Tränenfilm besteht aus Schleim-, wässriger und Lipidschicht. Die Lipidphase bildet die äußere Schutzschicht und begrenzt die Verdunstung der wässrigen Phase. Ist sie gestört, verdunsten die Tränen schneller oder laufen über den Lidrand ab. Die Folge können trockene, gereizte und gleichzeitig tränende Augen sein.

Eine solche Lipidphasenstörung gilt als weit verbreitete Ursache des trockenen Auges. Mögliche Auslöser sind unter anderem eine Meibomdrüsen-Dysfunktion am Lidrand, was bedeutet, dass die Drüsen am Lidrand nicht ausreichend schützende Lipide für den Tränenfilm produzieren, wodurch die Augen trocken, gereizt oder entzündet werden können. Aber auch ungünstige Klimaeinflüsse, Bildschirmarbeit mit seltenerem Lidschlag oder die Einnahme bestimmter Medikamente gelten als Risikofaktoren.

Alltagsfaktoren im Blick

Zur Entlastung der Augen tragen ein bewusster Umgang mit Bildschirmzeiten, regelmäßige Pausen, ausreichendes Blinzeln sowie ein ausgeglichenes Raumklima bei. Auch der Verzicht auf Zugluft, sehr trockene Raumluft und Rauch kann helfen, die Stabilität des Tränenfilms zu unterstützen und das Symptom „tränende Augen“ zu reduzieren.

Der Ansatz von EvoTears®

EvoTears® enthält den lipophilen Bestandteil Perfluorhexyloctan und ist wasserfrei formuliert. Die Tropfen verteilen sich rasch und legen sich wie ein feiner Schutzmantel über die Tränenflüssigkeit. Auf diese Weise wird einer vorzeitigen Verdunstung des wässrigen Anteils des Tränenfilms entgegengewirkt und die Lipidphase des Tränenfilms gezielt unterstützt.

Perfluorhexyloctan weist einen ähnlichen Brechungsindex wie die Träne auf, das Sehvermögen bleibt in der Regel unbeeinträchtigt. Durch die geringe Tropfengröße ist eine 3-ml-Flasche mit bis zu 280 Tropfen ergiebig. Die Formulierung ist frei von Konservierungsmitteln und nach Anbruch bis zu sechs Monate verwendbar.

Das Präparat kann bei Beschwerden wie tränenden, brennenden oder trockenen Augen eingesetzt werden, wenn diese im Zusammenhang mit einer gestörten Lipidphase stehen.

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