Eierstockkrebs: Zwischen Wissenslücken und wichtiger Aufklärung

Gesunde StundeEierstockkrebs: Zwischen Wissenslücken und wichtiger Aufklärung

In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 7.000 Frauen an Eierstockkrebs.[1] Doch über Risikofaktoren und Symptome wissen viele nicht Bescheid. Was Frauen jeden Alters wissen sollten und warum es wichtig ist, auf den eigenen Körper zu hören – darüber sprechen eine Expertin und eine Betroffene in dieser Ausgabe der „Gesunden Stunde“.

GCI Health 1Foto: AdobeStock 756891173

Eierstockkrebs – Die stille Erkrankung

Unklare Bauchschmerzen, Verdauungsprobleme oder häufiges Wasserlassen – diese Beschwerden, die oft „harmlos“ wirken, können viele Ursachen haben.[2] Was viele nicht wissen: Solche unspezifischen Symptome können auch auf Eierstockkrebs hindeuten. Das hat zur Folge, dass die Erkrankung häufig erst im fortgeschrittenen Stadium erkannt wird.[1] Umso wichtiger ist es, Warnzeichen zu erkennen und Beschwerden, die erstmalig oder wiederholt und anhaltend auftreten, nicht abzutun, sondern ärztlich abklären zu lassen.

Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Universität Bielefeld am Klinikum Lippe/DetmoldFoto: Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Universität Bielefeld am Klinikum Lippe/Detmold
Zu Gast in der Gesunden Stunde

Professor Dr. Beyhan Ataseven

Direktorin der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Universität Bielefeld am Klinikum Lippe/Detmold

Wenn Beschwerden erstmalig und anhaltend auftreten, sollten sie ärztlich abgeklärt werden - auch wenn sie unspezifisch erscheinen."

Welche Risikofaktoren gibt es?

Eierstockkrebs lässt sich nicht auf eine einzige Ursache zurückführen. Es sind jedoch Risikofaktoren bekannt, die das Erkrankungsrisiko erhöhen können. Neben Faktoren wie zunehmendem Alter, familiärer Vorbelastung oder Endometriose können auch genetische Faktoren einen Einfluss auf das Erkrankungsrisiko haben.[1]

Jennifer Beinker privatFoto: Jennifer Beinker privat
Zu Gast in der Gesunden Stunde

Jennifer Beinker

„Ich habe mit 35 Jahre die Diagnose Eierstockkrebs bekommen - zuvor hatte ich noch nie etwas von der Erkrankung gehört."

Auch bei Jennifer Beinker wurde eine Genmutation festgestellt, nachdem sie die Diagnose Eierstockkrebs im Alter von 35 Jahren erhielt. Wie sie damit umgegangen ist, welche Herausforderungen ihr auf dem Weg bis zur Diagnose begegnet sind und was sie anderen Betroffenen rät, erfahren Sie in unserer Folge der „Gesunden Stunde“.

Sie wollen mehr zur Diagnose Eierstockkrebs, Behandlungsoptionen und Unterstützungsangeboten erfahren? Dann können Sie auf dieser Seite fündig werden: www.wegweiser-eierstockkrebs.de.

DE-94296/04-2026

[1] Robert Koch-Institut. Krebs in Deutschland für 2021-2023. 15. Ausgabe, Berlin 2025 (Kapitel 3.21 Eierstöcke). Online unter: https://www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Content/Publikationen/Krebs_in_Deutschland/kid_2025/kid_2025_c56_eierstoecke.pdf?__blob=publicationFile [zuletzt abgerufen: 16.04.2026].

[2] Leitlinienprogramm Onkologie. Patientinnenleitlinie. Eierstockkrebs: Ein Ratgeber für Patientinnen. (April 2018). Online unter: https://www.leitlinienprogrammonkologie.de/fileadmin/user_upload/Downloads/Patientenleitlinien/Patientenleitlinie_Eierstockkrebs-1920010.pdf [zuletzt abgerufen: 16.04.2026].

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