Daniel Hope

daniel-hope © Deutsche Grammophon/ Margaret Malandruccolo/DG
Daniel Hope, geboren am 17. August 1973 in Südafrika, begann im Alter von 4 Jahren das Violinspiel. Heute ist er einer der großen preisgekrönten Geigenvirtuosen.
Seine Familie wanderte über Paris nach England aus, wo er später am Royal College of Music und der Royal Academy of Music, unter anderem, bei Zakhar Bron und Grigori Zhislin studierte.

Die Arbeit mit Yehudi Menuhin prägte Daniel Hope

Daniel Hopes Mutter arbeitete als Managerin von Yehudi Menuhin. Dieser öffnete ihrem Sohn die Türen zur Musik und, wie er es selber formuliert, führte ihn „seelisch zur Geige“. Hope und Menuhin bestritten gemeinsam über 60 Konzerte, besonders erwähnenswert dabei ist das letzte Konzert von Menuhin, drei Tage vor dessen Tod, bei dem Hope als Solist fungierte. Seither engagiert er sich für dessen Live-Music-Now-Stiftung. Daniel Hope nutzt stets seinen öffentlichen Bekanntheitsgrad um sich auch für andere Stiftungen wie beispielsweise der »Rainforest Foundation« von Prinz Charles, die auf den weltweiten Klimawandel aufmerksam machen will, einzusetzen.

Daniel Hope startet eindrucksvolle Karriere

Auf dem soliden Fundament der angesehenen Ausbildung baute Hope eine eindrucksvolle Karriere auf. Er arbeitet weltweit mit den renommiertesten Orchestern und Dirigenten zusammen und gastiert bei Festspielen wie den BBC Proms oder den Salzburger Festspielen. Zudem leitet er viele Ensembles von der Violine aus, wie z.B. das Chamber Orchestra of Europe und die Camerata Salzburg.


Vielseitiger Künstler

Daniel Hope, bekannt für seine musikalische Vielseitigkeit, entzieht sich jeder Kategorisierung von Musikern und widmet sich neben dem Standardrepertoire für Violine zum Beispiel auch der Filmmusik. Außerdem nahm er unter anderem die Violinkonzerte von Berg, Britten und Schostakovitsch auf und spielte zahlreiche Uraufführungen. Als in der Geschichte jüngstes Mitglied des legendären Beaux Arts Trio spielte er bis zu dessen Auflösung im Jahr 2008 mit dem Ensemble über 400 Konzerte. Seit 2016 ist er Musikdirektor des Züricher Kammerochesters

Desweiteren ist er als Buch-Autor tätig und schrieb unter anderem den Bestseller Familienstücke über die Suche nach den jüdischen Vorfahren seiner Mutter in Berlin sowie den Konzertführer Wann darf ich klatschen? Ebenso schrieb er regelmäßig für das Wall Street Journal sowie Cicero und moderiert eine Sendung auf WDR3. Daniel Hoper veranstaltet darüber hinaus eine Musik- und Diskussionsrunde mit Namen “Hope@9pm” im Konzerthaus in Berlin. Hier lädt Hope seit der Saison 2016/2017 bekannte Persönlichkeiten aus Kultur und Politik ein. 


Hope mit zahlreichen Auszeichnungen

Hope wurde mehrfach für den Grammy nominiert und mit dem Classical BRIT Award, dem Deutschen Schallplattenpreis und sechs ECHO Klassik-Preisen ausgezeichnet. Außerdem erhielt er den Europäischen Kulturpreis für Musik (2015) und das Bundesverdienstkreuz als Ehre, da er sich mit dem Musizieren gegen das Vergessen einsetzt. So widmete er sich beispielsweise Musik, die im Konzentrationslager Theresienstadt geschrieben wurde oder gab Konzerte zum Gedenken an die Opfer des Holocausts. 
Daniel Hope spielt eine Guarneri del Gesù - Geige aus dem Jahr 1742 und lebt heute mit seiner Frau Silvana Hope, einer deutschen Kontrabassistin, und dem gemeinsamen Sohn seit 2016 in Berlin. Zuvor lebten sie in Amsterdam und Wien.
   

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