Die Wahre Geschichte der Woche: Claude Monet

Ausgewählt von Alexandra Berger Die Wahre Geschichte der Woche: Claude Monet

Jede Woche wählt ein Mitglied aus der Redaktion eine persönliche Wahre Geschichte der Woche aus und verleiht ihr eine besondere Note.

Die Wahre Geschichte der Woche: Claude MonetFoto: Klassik Radio

Diese Woche kommentiert Alexandra Berger:

In seinen Bildern kann man wortwörtlich versinken oder stundenlang einfach nur sitzen und schauen.

Am liebsten würden man mit einem Korb und einer Decke Platz nehmen, in seinem wundervollen Garten und Picknick machen. Sich einen ruhigen Ort aussuchen, den Vögeln lauschen, die einzigartige Farbenpracht genießen, das phänomenale Spiel zwischen Licht, Farben und Schatten.

Einer der großartigsten Meister

Diesen Ort hat er geschaffen und in liebevoller Detailarbeit angelegt. Zum einen für sich, zum anderen für die Nachwelt. Der zauberhafte Garten in der Normandie in Giverny. Der Kraftort des Impressionisten Claude Monet.

Für mich, neben Auguste Renoir einer der großartigsten Meister. Manchmal habe ich das Gefühl, wenn man seine Bilder betrachtet, könnte man sie hören – den farblichen Pinselstrich.

Ein Zitat von ihm trifft es genau: „Ich will das Unerreichbare. Andere Künstler malen eine Brücke, ein Haus, ein Boot und das wars. Ich dagegen will die Luft malen, die die Brücke, das Haus, das Boot umgibt, die Schönheit der Luft, die diese Objekte umgibt und das ist nichts Unmögliches.“

Damit hat er absolut Recht behalten und für mich steht einmal mehr fest, beim nächsten Frankreich-Urlaub einen Abstecher am Seerosenteich zu machen.

Mit musikalischem Pinselstrich 

Ihre Alexandra Berger

(06.11.2021/A. Berger)

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