Rätsel um Lehrer Stradivaris vielleicht gelöst

Von wem hat er gelernt?Rätsel um Lehrer Stradivaris vielleicht gelöst

Antonio Stradivaris Violinen gehören zu den wertvollsten der Welt. Das genutzte Holz könnte Aufschluss über seinen Lehrer geben.

Rätsel um Lehrer Stradivaris vielleicht gelöstFoto: Adobe/Viacheslav Lakobchuk

Gerade wurde eine Stradivari beim Auktionshaus Tarisio für umgerechnet 14,3 Mio. Euro versteigert und auch das Auktionshaus Christie`s erwartet für eine anstehende Versteigerung einen Rekordpreis.

Was aber bis heute ein Rätsel ist: wo hat der Meister des Geigenbaus sein Handwerk erlernt?

Jahresringe könnten das Rästel lösen

Man vermutet schon länger, dass Stradivari bei Nicola Amati in die Lehre ging – dem bedeutendsten Geigenbauer Italiens im 17. Jahrhundert. Beweise gab es dafür aber bisher nicht, Stradivari taucht nicht offiziell in der Liste der Schüler Amatis auf.

Nun haben italienische Dendrochronologen - also Baumstammforscher, die sich auf Jahresringe spezialisiert haben - eine spannende Entdeckung gemacht: Stradivaris einzige Harfe und ein Cello Amatis sind aus exakt demselben Fichtenholz gefertigt. Sie müssen also in derselben Werkstatt gearbeitet haben.

Aber auch eine andere Möglichkeit räumen die Wissenschaftler ein: Sie haben zufällig beim selben Händler vom selben Holzbestand gekauft.

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