Zum 100. Geburtstag von Henry Mancini

Zum 100. Geburtstag von Henry Mancini

Knapp 500 Film- und Fernsehkompositionen, über 50 Musikalben, 20 Grammys, vier Oscars und zwei Emmys: Henry Mancini zählt zu den bekanntesten Filmkomponisten des 20. Jahrhunderts. Heute hätte er seinen 100. Geburtstag.

Henry Mancini Foto: © insidesonymusic

Geboren am 16. April 1924 in Cleveland, Ohio, zeigte Mancini schon in jungen Jahren ein außergewöhnliches Musiktalent. Er erhielt zunächst eine Musikausbildung, mit der er sich später als Komponist, Pianist und Arrangeur einen Namen machen konnte.

Melodien der schönsten Kinofilme

Mancinis Durchbruch erfolgte in den 1950er Jahren, als er bei der Filmgesellschaft Universal Pictures als Arrangeur und Komponist tätig war. Sein Talent wurde schnell erkannt, und er erhielt die Gelegenheit, Filmmusiken zu komponieren. Sein erster großer Erfolg kam 1958 mit der Filmmusik zu „Peter Gunn“, einer Fernsehserie, die sofort populär wurde und Mancini den Grammy Award für die beste Album-Begleitung und Instrumental-Pop-Komposition einbrachte. Später folgte die intensive Zusammenarbeit mit Regisseur Blake Edwards. Darunter entstand die "Pink Panther"-Filmreihe, die schließlich mit ihrer unverwechselbaren Titelmelodie zu einem Markenzeichen Mancinis wurde, für die er sogar seinen ersten Grammy erhielt. Weitere erfolgreiche Filmmusiken entstanden bei den Produktionen von „Breakfast at Tiffany's“ und „Days of Wine and Roses“.

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Auch im Fernsehen zu hören

Neben seiner Arbeit im Film komponierte Mancini auch Musik für Fernsehserien, darunter „The Thorn Birds“ und „Newhart“. Seine Kompositionen wurden zu Evergreens, die weit über die Grenzen des Fernsehens und Kinos hinaus bekannt wurden. Was Mancinis Musik so einzigartig macht, ist ihre Fähigkeit, Emotionen zu vermitteln und Geschichten zu erzählen. Seine Melodien sind einfühlsam, mitreißend und zeitlos. Sie haben die Fähigkeit, die Zuschauer in die Welt des Films zu transportieren und sie mit den Charakteren und Handlungssträngen zu verbinden.

Mancini ganz privat

Nicht nur in der Filmmusik, auch privat war Mancini sehr erfolgreich. Mit seiner 47 Jahre lang verheirateten Frau Ginny Mancini hatte er drei Kinder, die ebenfalls alle im Musikgeschäft arbeiteten. Noch heute schwärmt Frau Mancini über ihren Mann: „Er war großartig, nicht nur als Musiker, sondern einfach ein großartiges menschliches Wesen. Ich habe noch nie jemanden wie Henry gekannt, dessen Temperament so sanftmütig war.“ (All about Jazz, März 2016, übersetzt von Klassik Radio)

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