Schiller Berlin - Photo: Christopher von Deylen
Copyright „Christopher von Deylen“
Schiller Berlin - Photo: Christopher von Deylen

SCHILLER Berlin

„Berlin ist für mich urbanes Meeresrauschen“.

Klassik Radio-Kurator Christopher Deylen a.k.a. Schiller über „seine“ (Haupt)-Stadt und ihren unverkennbaren Sound, dem er mit dem brandneuen Sender „Berlin“ ein Denkmal gesetzt hat. Soviel sei schon mal verraten: für die kommenden Wochen und Monate werden eine ganze Reihe von Sendern auf klassikradio.de veröffentlicht, die dem Sound von Städten und Metropolen weltweit gewidmet sind. Immer exklusiv kuratiert und gemixt von Schiller.

Berlin - Photo: Christopher von Deylen
Berlin - Photo: Christopher von Deylen

Klassik Radio:

Wir starten die Reihe unserer nach Städten benannter Sender mit der Stadt, in der du seit langem wohnst: Berlin. Fühlst du dich dort trotz der vielen Jahre manchmal immer noch wie ein Tourist? 

Von Deylen:

Berlin hat sich immer wieder neu erfunden. Das ist zumindest der Eindruck, den man als geneigter Dauergast bekommen kann. Dabei fällt auf, dass Berlin immer schon ein Sehnsuchtsort für neugierige und rastlose Suchende aus dem In– und Ausland war. Vermutlich hat gerade dieser permanente Austausch mit dem Rest der Welt dazu geführt, dass die Stadt immer wieder neu erfunden wurde. Hinter jeder Veränderung stehen ja real existierende Menschen. Meine Biographie ist nun seit fünfundzwanzig Jahren eng mit Berlin verwoben. In dieser Zeit hat sich wahnsinnig viel verändert. Auch wenn ich nicht jeden meiner Tage in Berlin verbringe, so ist es doch nach wie vor ein sehr inspirierender Ort. Sicherlich haben sich viele Attribute verändert. Das fällt mir immer dann auf, wenn ich eine längere Berlin–Pause eingelegt habe. Gerade dann wirkt die Stadt auf mich am stärksten und ich entdecke jedes Mal etwas Neues. Oft ist es aber auch das Vertraute, das einfach nur in einem neuen Licht erscheint. Um mit der unvergleichlichen Annette und ihrer 80er Band Ideal zu sprechen: „Ich fühl' mich gut, ich steh' auf Berlin“!

Ich habe nächtelang Musik gehört und für den Berlin-Sender nur Tracks zusammen gestellt, die ich in der SCHILLER-Lounge bisher nicht verwendet habe

Schiller Berlin

Der Sound der Hauptstadt. Entspannte Klänge, der Rhythmus der Metropole und fließende Melodien. Handverlesen und persönlich remixed by Christopher von Deylen, dem Mann hinter dem Musikprojekt "Schiller". Der Herzschlag Berlins in einem exklusiven Mix.

Schiller Berlin - Photo: Christopher von Deylen
Schiller Berlin - Photo: Christopher von Deylen
Schiller Berlin - Photo: Christopher von Deylen
Schiller Berlin - Photo: Christopher von Deylen

Klassik Radio:

Welche „natürlichen“ Klänge verbindest du mit der Stadt Berlin?

Von Deylen:

Es ist dieses wohltuende rosa Rauschen der Stadt. Durch die breiten Boulevards und weitläufigen Plätze vermischt sich der Schall zu einem durchgehenden, urbanen Meeresrauschen. Das kann schon sehr ätherisch klingen. Ein bisschen hängt es auch von der eigenen Stimmung ab. Mitunter kann man die Stadt, wie jede Metropole, als etwas zu laut empfinden. Es gibt aber viele Momente, in denen der Klang der Stadt sich wie in Watte gebettet anfühlt. Dazu dieser endlose Himmel. Das gibt es nirgendwo anders.

Berlin - Photo: Christopher von Deylen
Berlin - Photo: Christopher von Deylen

Klassik Radio:

Wie war dein Ansatz, den „Klang der Stadt“ in Musik, in einen Mix zu verwandeln, der am Ende den Namen „Berlin“ verdient?

Von Deylen:

Berlin ist ja die erste Station meiner musikalischen Städtereise. Momentan arbeite ich schon an den weiteren Sets zu Tokyo und Tehran. Das Berlin–Set wird dabei natürlich immer wieder ergänzt. Zuerst einmal habe ich nächtelang Musik gehört. Ich wollte für dieses Projekt ausschließlich Tracks zusammenstellen, die ich in der SCHILLER–Lounge bisher nicht verwendet habe. Das war für eine wunderbare Gelegenheit, intensiv Musik zu hören. Dabei habe ich versucht, die neuen Tracks nach bestimmten Hashtags zu sortieren, die ich mit der Stadt assoziiere. Das war schon eine spannende Herausforderung, weil Berlin ebenso extrem facettenreich ist. Irgendwann hatte ich knapp vier Stunden Material, aus dem ich dann ein 180-minütiges Set gestaltet habe. Herausgekommen ist eine elektronische Reise nach und durch Berlin und die Assoziationen, die ich mit diesem Ort verbinde. Ich bin sehr gespannt, wie das Ganze beim Publikum ankommen wird.

Anregend. Berauschend. Dynamisch. Grenzenlos. Lebendig. Verblüffend. Wild. So klingt mein Sound of Berlin
Berlin - Photo: Christopher von Deylen
Berlin - Photo: Christopher von Deylen

Klassik Radio:

Was verbindet dich persönlich mit Berlin? Was liebst du, was magst du nicht?

Von Deylen:

Berlin ist für mich ein Ort, an dem Träume entstehen. Ob sie dann auch immer wahr werden? Meistens nicht. Im letzten Moment fährt einem die Stadt buchstäblich in die Parade. Aber das ist ja das Schöne an Träumen. Und es ist gut, immer noch etwas vorzuhaben.

Klassik Radio:

Du bist viel gereist. Wenn du deine  Heimatstadt einem Menschen in einem, sagen wir mal, fernöstlichen Land fernab sogenannter „westlicher“ Kultur erklären oder beschreiben müsstest – wie klänge das?

Von Deylen:

Das ist eine gute Frage. Da schließt sich der Kreis zu Deiner ersten Frage. Ich würde vermutlich den Track „Berlin” von Ideal vorspielen und sagen: Das ist Berlin. Komm, und schau es Dir an. Wer dann noch neugierig genug ist, die Stadt zu erleben, der wird es nicht bereuen (lacht).

Berlin - Photo: Christopher von Deylen
Berlin - Photo: Christopher von Deylen

Klassik Radio:

Sieben Begriffe, die deinen neuen Sender „Berlin“ kennzeichnen? 

Von Deylen:

Anregend. Berauschend. Dynamisch. Grenzenlos. Lebendig. Verblüffend. Wild. So klingt mein Sound of Berlin.

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