Arbeitskleidung kaufen, waschen, reparieren, ersetzen – in vielen Unternehmen gehört das zum Alltag. Aber was wäre, wenn man sich darum gar nicht mehr kümmern müsste?

Berufskleidung, Putztücher oder Fußmatten – Dinge, über die man im Alltag kaum nachdenkt. Dennoch sind sie für viele Betriebe in Industrie, Handwerk oder auch in Gastronomie und Hotellerie ein Wirtschaftsfaktor. Michael Kümpfel, Vorstand Marketing, Sales & Customer des Textil-Dienstleisters Mewa erklärt, warum immer mehr Unternehmen ihre Textilien gar nicht mehr kaufen. Stattdessen nutzen sie einen Service, der ihnen Arbeit abnimmt und gleichzeitig Ressourcen schont. Klingt simpel, hat aber erstaunlich viele Vorteile für Betriebe, Mitarbeitende und die Umwelt.
Mewa stellt Berufsbekleidung, Putztücher oder Fußmatten bereit und kümmert sich um alles Weitere. Die Textilien werden geliefert, regelmäßig abgeholt, professionell gewaschen und sauber wieder zurückgebracht. Für Mitarbeitende gibt es mehrere Sets mit Kleidung – während eines getragen wird, liegt das nächste schon sauber bereit. Für Unternehmen bedeutet das: kein Waschen, kein Nachbestellen, kein Organisieren.
Die Textilien werden dabei lange immer wieder eingesetzt. Das spart Ressourcen und reduziert Abfall. Hinter diesem System stehen rund 6.000 Mitarbeitende, die europaweit über 200.000 Unternehmen versorgen. Im Interview erklärt Michael Kümpfel, warum genau diese Idee zeigt: Nachhaltigkeit kann im Alltag ganz praktisch sein und gleichzeitig richtig entlasten.