Niveau fast wie vor der Corona-Pandemie 

Komische Oper BerlinNiveau fast wie vor der Corona-Pandemie 

Die Komische Oper Berlin zieht für diese Saison eine positive Bilanz: Das Niveau ist fast wie vor der Corona-Pandemie. 

Komische Oper Berlin Foto: Adobe Stock

Positive Bilanz

Die Komi­sche Oper hat eine positive Bilanz für die Saison gezogen. Obwohl die Spielzeit früher als üblich endete, erreichte die Gesamtauslastung mit fast 90 Prozent wieder das Niveau vor der Corona-Pandemie, wie das Theater am Samstag bekannt gab. In der Saison 2022/23 wurden bei 210 Vorstellungen rund 183.500 Besucher gezählt, während es in der Saison 2021/22 bei 223 Vorstellungen 159.000 Besucher waren.

Die hohe Auslastung zeigt, dass es möglich ist, hochwertige Musiktheateraufführungen anzubieten, die für alle zugänglich sind, so die Intendanten Susanne Moser und Philip Bröking in ihrer ersten Spielzeit.

Neues Gebäude der Komischen Oper

Ab September wird das Gebäude der Komi­schen Oper Berlin im Bezirk Mitte, das im Jahr 1947 erbaut wurde, saniert, umgebaut und erweitert. Die Arbeiten werden voraussichtlich sechs Jahre dauern. In dieser Zeit wird das Schillertheater als Ersatzspielstätte dienen. Darüber hinaus plant die Komi­sche Oper, zu Beginn, in der Mitte und am Ende jeder Spielzeit Produktionen an anderen Orten in Berlin zu präsentieren. Den Auftakt macht am 16. September das Oratorium "Das Floß der Medusa" von Hans Werner Henze in einem Hangar des ehemaligen Flughafens Tempelhof. Die erste Premiere im Schillertheater findet am 28. Oktober statt und wird das Musical "Chicago" in der Inszenierung von Barrie Kosky sein.

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