Sanierung der Stuttgarter Oper besprochen

Die Sanierung rückt näherSanierung der Stuttgarter Oper besprochen

Die Stuttgarter Oper ist sanierungsbedürftig, aber die Kosten für die anstehenden Maßnahmen werden voraussichtlich hoch.

Sanierung der Stuttgarter Oper besprochenFoto: Matthias Baus

Der Stuttgarter Gemeinderat hat zwar nun den Weg für die Sanierung frei gemacht, hat aber zunächst nur die Planungskosten in Höhe von 13,5 Millionen Euro bewilligt, zu denen das Land die gleiche Summe zusteuert. Zusätzlich soll eine Interimsstätte entstehen. 

Teure Sanierung steht bevor

Ein Baubeschluss ist das Ganze noch nicht. Aber schon jetzt ist klar, dass das Vorhaben immense Kosten hervorruft: die Stuttgarter Staatsoper ist das größte Dreispartenhaus der Welt und die Kosten für Sanierung, Erweiterung und Modernisierung liegen nach Schätzungen bei mehr als einer Milliarde Euro, die sich Stadt und Land teilen müssten.

Der Steuerzahlerbund kritisiert die Sanierung bereits und fordert eine preiswertere Lösung. 

Das Große Haus wurde zuletzt 1983/84 renoviert und auf den technischen Stand von damals gebracht, vor 2025 soll mit den neuen Sanierungsmaßnahmen nicht begonnen werden. Diese dauern voraussichtlich fünf bis sieben Jahre. 

Die Klassik News hören Sie von Montag bis Freitag um 10:10 Uhr und 14:10 Uhr und jederzeit als Podcast

Erhalten Sie Informationen aus erster HandBestellen Sie den Klassik Radio Newsletter

* Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die Datenschutzerklärung zur Kenntnis

Neueste Artikel

„Musik hat ihre Wurzeln im Boden“ – Sir John Eliot Gardiner über Bach, Mozart und das Leben
John Eliot Gardiner

Interview
„Musik hat ihre Wurzeln im Boden“ – Sir John Eliot Gardiner über Bach, Mozart und das Leben

Bach, Mozart, Sibelius – und ein Dirigentenleben zwischen Weltruhm, Naturverbundenheit und täglicher Yoga-Routine. Sir John Eliot Gardiner spricht im Interview über musikalische Offenbarungen, die Macht historischer Aufführungspraxis, über Lampenfieber vor dem Auftritt und darüber, warum ihn ausgerechnet die Bassettklarinette bei Mozart noch immer staunen lässt.

Himmelsphänomen "Blue Moon": Warum der Mond unsere Komponisten nie losgelassen hat
Blauer Mond

Himmelsphänomen "Blue Moon": Warum der Mond unsere Komponisten nie losgelassen hat

Am 31. Mai steht ein sogenannter „Blue Moon“ am Himmel – der zweite Vollmond innerhalb eines Kalendermonats. Astronomisch ist das eine seltene, aber eher unspektakuläre Konstellation. In der Kunst dagegen hat der Mond seit Jahrhunderten eine enorme Wirkung entfaltet: Beethoven machte aus ihm schlaflose Unruhe, Debussy flüchtige Nachtbilder und Dvořák tiefe Sehnsucht. Vielleicht fasziniert er uns deshalb bis heute so sehr.

Frauen und Klassik: Für wen ist klassische Musik?
Frauen und Klassik

Frauen und Klassik: Für wen ist klassische Musik?

Das klassische Konzertpublikum in Deutschland hat sich gewandelt – heute besuchen Frauen etwas häufiger klassische Konzerte als Männer. Gleichzeitig wurde der musikalische Kanon über Jahrhunderte vorwiegend von männlichen Komponisten geprägt. Wie entwickelte sich diese interessante Konstellation?

Klassik Radio - Deutschland nationalKlassik Radio - Deutschland national