Warum hat Bach zwei Passionswerke komponiert ?

Johann Sebastian BachWarum hat Bach zwei Passionswerke komponiert ?

Zum Osterfest hat Johann Sebastian Bach die Johannespassion und die Matthäuspassion komponiert. Eine war ihm zu langweilig.

Johann Sebastian BachFoto: Georgios_Kollidas, gemeinfrei

Ostern steht vor der Tür. An diesen Tagen feiern die Christen die Auferstehung Jesu und den Sieg des Lebens über den Tod.  Und passend dazu hat Johann Sebastian Bach mit der Matthäus- und der Johannespassion zwei Meisterwerke der Musikgeschichte geschaffen.

Aufgrund Ihrer Consent Einstellungen können Sie dieses YouTube Video nicht sehen.
Einstellungen Ändern

Zu Bachszeiten

Das war damals ein riesen  Ereignis in Leipzig. Am Karfreitag hatten alle frei, um den Gottesdient in der Thomaskirche oder in der Nikolaikirche besuchen zu können . Die Gottesdienste haben vier Stunden lang gedauert. Diese monumentalen Aufführungen waren für die Menschen ein echtes Highlight. Das hat sich niemand entgehen lassen. 

Aber warum hat er gleich zwei Passionswerke komponiert? Die Johannespassion und die Matthäuspassion von Bach erzählen beide vom Leiden und Sterben Christi. Trotzdem hat sie Bach beide vertont. Er wollte nicht jedes Jahr die gleiche Passion aufführen. Bach hat auch viele Kantaten geschrieben, weil er nicht jeden Sonntag im Gottesdienst die gleichen spielen wollte. Das musikalische Genie wollte sich schlichtweg nicht langweilen.

(06.04.2023)

 

Erhalten Sie Informationen aus erster HandBestellen Sie den Klassik Radio Newsletter

* Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die Datenschutzerklärung zur Kenntnis

Neueste Artikel

Weltklasse-Musik in Roms heiligen Räumen: Ein einzigartiges Erlebnis aus Spitzenmusik und sakraler Schönheit
Festival Pro Musica et Arte SacraFoto: Photo © Musacchio, Pasqualini, Fucilla / MUSA

Festival Internazionale di Musica e Arte Sacra 2026 – präsentiert von Klassik Radio
Weltklasse-Musik in Roms heiligen Räumen: Ein einzigartiges Erlebnis aus Spitzenmusik und sakraler Schönheit

Als offizieller Radiopartner präsentiert Klassik Radio das Festival Internazionale di Musica e Arte Sacra 2026 – eine außergewöhnliche Begegnung von Weltklasse-Musik, sakraler Kunst und Spiritualität an den bedeutendsten Orten Roms.

Ein Rucksack voller Kultur – wie Nürnberg Kindern neue Welten eröffnet
Kinder sitzen in der OperFoto: Generiert mit KI

Ein Rucksack voller Kultur – wie Nürnberg Kindern neue Welten eröffnet

Ein Museum besuchen, Theater erleben oder klassische Musik entdecken: Was für manche Kinder selbstverständlich ist, bleibt für andere eine Ausnahme. Der Nürnberger KulturRucksack bringt Kunst und Kultur in den Schulalltag und ermöglicht Begegnungen, die sonst vielleicht nicht stattfinden würden. Dahinter steht eine einfache Idee: Jedes Kind soll die Chance bekommen, Kultur für sich zu entdecken.

„No Silence ist mein Leben“ – Starpianist Igor Levit über sein neues Musiklabel
Igor Levit PianistFoto: forartists

Interview
„No Silence ist mein Leben“ – Starpianist Igor Levit über sein neues Musiklabel

Igor Levit zählt zu den großen Pianisten unserer Zeit. Bekannt ist er nicht nur für seine Beethoven-Interpretationen und seine außergewöhnlichen Konzertprojekte, sondern auch für sein gesellschaftspolitisches Engagement. Mit seinem neuen Label möchte er eigene musikalische Visionen verwirklichen und Künstlern unabhängig von Alter und Genre eine Plattform bieten. Im Interview verrät er, was hinter der Labelgründung steckt, welche Rolle Kunst und Haltung für ihn spielen und warum „No Silence“ für ihn weit mehr als ein Musiklabel ist.

Klassik Radio - Deutschland nationalKlassik Radio - Deutschland national