Die Wahre Geschichte der Woche: Basketball

Ausgewählt von Thomas OhrnerDie Wahre Geschichte der Woche: Basketball

Jede Woche wählt ein Mitglied aus der Redaktion eine persönliche Wahre Geschichte der Woche aus und verleiht ihr eine besondere Note.

Die Wahre Geschichte der Woche: BasketballFoto: Klassik Radio

Diese Woche kommentiert Thomas Ohrner:

Warum wir bei TV Übertragungen von Basketballspielen im TV auch an Pfirsiche denken dürfen, dass hat uns diese wahre Geschichte erklärt.

Erfinder des Spiels war der kanadische Arzt und Pädagoge James Naismith. Er  trat im Alter von 30 Jahren eine Stelle als Sportlehrer an der YMCA International Training School in Springfield an. Einige Monate später wurde er von seinem Vorgesetzten darum gebeten, ein faires und harmloses Hallenspiel zu erfinden, das in Neuengland auch während der kalten Wintermonate gespielt werden konnte.

Zwei Pfirsichkistenwaren der Anfang

Das erste Spiel bestand aus 18 Spielern. Da es den Basketball in seiner heutigen Form noch nicht gab, verwendeten die Spieler einen Fußball. Kurz zuvor hatte Naismith aus reiner Notdurft zwei Pfirsichkisten an die gegenüberliegenden Wände der Halle genagelt. Innerhalb einer guten Stunde stellte er 13 Regeln auf, die in abgewandelter Form noch heute bestehen und befolgt werden.

Als William R. Chase der erste Treffer gelang, wurde dies von seinen Mitspielern als „Basket“ (auf Deutsch: Korb) bezeichnet. Während des ersten Spiels war also auch der Name „Basketball“ geboren.

Übrigens: Pfirsiche sind meine Liebelingsfrüchte

Herzliche Grüße

Thomas Ohrner

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