Sebastian Knauer
Steven Haberland
Sebastian Knauer
Mozart zum 50. Geburtstag

Ein Pianist verbindet das 18. und 21. Jahrhundert

Die Musik begleitet ihn schon sein ganzes Leben und die Musik von Mozart war immer in seinem Repertoire.

Ein Geburtstagsgeschenk

Diesen Monat feiert der Pianist Sebastian Knauer seinen 50. Geburtstag. Diesen besonderen Ehrentag wollte er sich selbst versüßen. Von Beginn seiner Karriere an, begeisterte sich der Musiker stets für die Musik und das Schaffen von Wolfgang Amadeus Mozart. "Mozart begleitet mich seit ich Klavier spielen kann", erzählt Knauer im Gespräch mit Klassik Radio.

Nyman und Mozart

Seine Stücke neu aufarbeiten und sie in den Kontext der heutigen Zeit stellen, das war das Ziel für Sebastian Knauer. Gemeinsam mit dem Komponisten Michael Nyman ging er dieses Projekt an. „Nyman hat eine Verbindung zu Mozart. Er ist ein großer Verehrer seiner Musik. Er hat sich schon früher viel mit Mozart beschäftigt und hat Werke komponiert, die sich direkt auf ihn beziehen.“

Nyman und Mozart stehen sich im Geiste sehr nah. In jedem Fall sind sie beide großartige Komponisten, auf ihre eigene Art und Weise.
Sebastian Knauer
Schon immer interpretiert Sebastian Knauer die Werke von Mozart:
Sebastian Knauer und Festival Strings Lucerne spielen: W.A.Mozart: Klavierkonzert Nr. 19 F-Dur KV459
Sebastian Knauer und Festival Strings Lucerne spielen: W.A.Mozart: Klavierkonzert Nr. 19 F-Dur KV459

Die Unsterblichkeit der Klassik

Für Knauer ist Mozart besonders auch heute noch sehr aktuell. Die Musik von Mozart ist für den Pianisten unsterblich, genauso wie die klassische Musik an sich. Für den Künstler ist klar, dass die klassische Musik, anders als viele Stücke der modernen Zeit, solange es Konzerte gibt, überleben und die Menschen verzaubern wird.

Eine Brücke

Zu seinem 50. Geburtstag ist nun gemeinsam mit Michael Nyman ein Album entstanden, das im ständigen Wechsel Mozart gegenüber neuer Musik stellt und somit eine Brücke zwischen dem Leben im 18. Jahrhundert und heute schafft.

(13.07.2021/A.Kohler)