Frau arbeitet im Home Office
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Frau arbeitet im Home Office
Coworking, Post-Its & Co

Tricks für mehr Motivation im Home Office

Home Office ist für viele von uns mittlerweile Normalität. Doch neben vieler Vorteile bringt es auch Herausforderungen mit sich. Zum Glück gibt es originelle Lösungen dafür.

Arbeiten in Café oder Restaurant

Ein Konzept, das zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt: Start-Ups die leerstehende Restaurants und Cafés in sogenannte Coworking-Spaces verwandeln. Natürlich unter strengen Hygienebedingungen und Abständen. So bekommen die Gastronomen zumindest ein bisschen finanzielle Unterstützung und die Personen, die sich einmieten, einen Arbeitsplatz mit Gemeinschaftsgefühl.

Das Ganze ist auch was für Elternteile, bei denen es zu Hause gerade eng und vielleicht auch laut wird, da die Kinder nicht in die Kita, Schule oder den Kindergarten können. Für ein paar Stunden können sie sich so konzentriert ihrer Arbeit widmen.  Aktuell gibt es verschiedene Anbieter, teils lokal begrenzt, teils auch für mehrere Städte gleichzeitig wie z.B. TwoStay, Wework oder KettleSpace. Oft kann man Tickets für einen halben oder ganzen Tag kaufen oder auch für einen längeren Zeitraum

"Silent Coworking" daheim

Wer sich nun schon einen ergonomischen Arbeitsplatz daheim geschaffen hat oder gerne in den eigenen vier Wänden arbeitet, sich aber hin und wieder einsam fühlt, der kann das sogenannte "Silent Coworking" ausprobieren:

Dabei verabredet man sich entweder über Zoom, Whatsapp oder Teams mit Kolleginnen und Kollegen arbeitet und still miteinander. Je nachdem kann das Mikro dabei ja deaktiviert werden.

Es gibt aber tatsächlich auch Tools, bei denen man sich für ein Zeitfenster registrieren kann und bekommt dann ein Zufallsmatch für die „Stillarbeit“ zugewiesen. Dabei sagt man sich kurz vorher, was man in der Zeit schaffen will, arbeitet still nebeneinander und erstattet sich hinterher kurz einen Bericht.

Der Vorteil: durch die konzentrierte Arbeitsatmosphäre und einen anderen arbeitenden Menschen in der Nähe arbeitet man oft produktiver. Aus diesen Gründen lernen viele Studierende ja auch gerne in der Bibliothek. Außerdem: wer später dem Gegenüber sagen muss, ob er seine To-Dos geschafft hat oder nicht,  strengt sich vermutlich auch mehr an. 

Gegen Rückenschmerzen im Home Office: Yoga

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Videokonferenzen erträglicher machen

Oft sind Videokonferenzen anstrengend: sich immer selbst im Blick zu haben, kann ermüden. Bei Zoom oder Whatsapp kann man das eigene Bild zwar ausblenden, bei anderen Messengern wie z.B. Teams, ist das nicht möglich. Da hilft eine manuelle Lösung: einfach ein Post-It über das eigene Bild kleben.

Um freundlicher in Videocalls zu wirken, ist es eine Möglichkeit, kurz unter der Kamera ein Bild zu befestigen, dass einen Lieblingsmenschen, ein Lieblingstier oder einen Lieblingsort zeigt - wenn man zur Kamera blickt, fällt der Blick darauf, man fühlt sich glücklicher und wirkt auch so. 

 

(20.04.21/K. Jäger)