"Verschiedene Einflüsse meines musikalischen Schaffens"

Der Klassik Radio Plus Album-Tipp"Verschiedene Einflüsse meines musikalischen Schaffens"

Das neue Album von Pianist Tim Allhoff: „Morla“. Der Musiker gibt persönliche Einblicke in sein neues Werk.

"Verschiedene Einflüsse meines musikalischen Schaffens"Foto: Label: Neue Meister

Ganz viel Gefühl und Persönlichkeit

Es ist ein Album, in dem der Pianist Tim Allhoff ganz viel Gefühl, Persönlichkeit und sein ganzes Leben als Musiker verarbeitet hat. „Ihr könnt ganz verschiedene Einflüsse meines musikalischen Schaffens hören. Das ist auch das Konzept oder die Geschichte des Albums. Es gibt klassische Komponisten, aber auch Bearbeitungen von klassischen Werken. Ich hab zum Beispiel die Klassik mit dem Jazz verbunden […] Es ist ein buntes Album, bei dem wirklich für alle was dabei ist“, erzählt der Musiker im Gespräch mit Klassik Radio.

An seinem neuen Album "Morla" hat Allhoff fast eineinhalb Jahre gearbeitet. Mit dem Album erzählt der Pianist seine eigene Geschichte und blickt dabei auf die Geschehnisse und Einflüsse in seinem Leben zurück. Für diesen Rückblick und das damit einhergehende Komponieren hat er sich während der zwei Jahre Pandemie viel Zeit genommen.

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Eine Reise in die Kindheit

Der Name seines neuen Albums „Morla“ verbindet er mit seiner Kindheit: „Morla ist einerseits die uralte, weise Riesenschildkröte aus der unendlichen Geschichte. Ich hatte die Komposition des Titelstücks „Morla“ bereits geschrieben, bevor das Konzept des Albums klar war. Es ging beim Nachspüren - Wo komm ich her, was sind die Einflüsse - auch viel zurück in die Kindheit. Die unendliche Geschichte hat mich in meiner Kindheit immer sehr berührt. Dieses Wesen, die Schildkröte Morla steht auch für Ursprung und das fand ich sehr passend.“ Sein ganzes Leben lang war Musik schon immer seine große Leidenschaft: Bereits in seiner Kindheit begeisterte er sich für das Klavier, er ging auf ein musisches Gymnasium und kam so schon sehr früh mit der klassischen Musik in Kontakt, auf der familiären Seite gleichzeitig auch mit der Jazz-Musik: „Zu Hause stand immer ein Klavier rum. Es gibt Bilder von mir, wie ich als fünf oder sechs Jähriger versuche, an die Tasten ranzukommen. Das Instrument hat mich immer fasziniert und diese Faszination hat bis heute nicht abgenommen.“

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