Wenn am 6. Februar 2026 die Olympischen Winterspiele in Mailand eröffnet werden, trifft Spitzensport auf große Stimmen, große Gesten und große Gefühle. Weltstars der Klassik, inszeniert von einem der spannendsten Opernregisseure unserer Zeit, machen die Eröffnung zu einem Ereignis, das weit über Sport hinausgeht – und Italien als Bühne der Musik feiert.

Wenn Italien feiert, dann mit Leidenschaft. Und wenn Italien die Olympischen Winterspiele eröffnet, dann wird daraus mehr als ein sportliches Ritual: Die Eröffnung von Mailand–Cortina 2026 verspricht ein muikalisches Highlight von internationalem Rang zu werden. Große Stimmen und eine Inszenierung mit klarer Handschrift stehen im Zentrum eines Abends, der zeigen will, wofür dieses Land seit Jahrhunderten berühmt ist.
Im Mittelpunkt steht ein Name, der in der Opernwelt für ausverkaufte Häuser und große Emotionen steht: Damiano Michieletto. Der Venezianer gehört seit Jahren zu den meistgefragten Opernregisseuren Europas. Er inszeniert an der Mailänder Scala ebenso wie in London, Paris, Wien oder Berlin – und wird im Sommer 2026 Verdis „La traviata“ auf die Seebühne der Bregenzer Festspiele bringen, eines der prestigeträchtigsten Klassikprojekte des Jahres. Dass ausgerechnet er nun die olympische Eröffnung gestaltet, ist ein klares Signal: Diese Zeremonie will nicht einfach nur beeindrucken - sie will berühren, ja überwältigen.

Michieletto ist bekannt für epochale Bilder, die lange im Gedächtnis bleiben. Für seine Fähigkeit, große Räume mit Emotion zu füllen. Für Inszenierungen, die zugänglich sind, ohne banal zu werden. Genau diese Mischung passt zu Olympia: einem Fest für Millionen, das trotzdem persönliche Momente schaffen muss.
Dass dabei die klassische Musik eine Hauptrolle spielt, überrascht kaum – und ist doch bemerkenswert deutlich. Andrea Bocelli, die wohl berühmteste Tenorstimme der Gegenwart, wird Teil der Eröffnung sein. Kaum ein Sänger steht so sehr für das italienische Ideal von Gesang, Pathos und Wärme. Seine Stimme ist weltweit bekannt, seine Auftritte verbinden Operntradition mit Populärkultur – genau jene Brücke, die auch Olympia braucht.
Einen ganz anderen, nicht minder faszinierenden Akzent setzt die gebürtige Römerin Cecilia Bartoli. Die Mezzosopranistin ist nicht nur ein Weltstar, sondern eine Ausnahmeerscheinung: gefeiert für ihre Virtuosität, ihre Neugier, ihre Fähigkeit, alte Musik mit neuem Leben zu füllen. In Mailand wird sie die olympische Hymne in der griechischen Originalsprache singen – ein Moment, der Vergangenheit und Gegenwart verbindet und der dem Abend eine fast sakrale Tiefe verleiht.

Am Klavier sitzt Lang Lang, einer der bekanntesten Klassikmusiker unserer Zeit. Virtuose, Entertainer, Kulturbotschafter. Kaum jemand hat das Klavier so selbstverständlich auf die größten Bühnen der Welt getragen – von Konzertsälen bis zu globalen Großereignissen. Seine Präsenz unterstreicht den Anspruch dieser Eröffnung: Klassik nicht als Nische, sondern als universelle Sprache.
All das fügt sich zu einem Gesamtbild, das stark an Oper erinnert – nicht wegen einzelner Arien, sondern wegen der Haltung. Große Emotionen. Klare Bilder. Musik als Träger von Bedeutung. Dass Michieletto selbst immer wieder betont, wie wichtig Harmonie, Versöhnung und Spiritualität für seine Arbeit sind, passt perfekt zu einer olympischen Eröffnung, die mehr sein will als ein Spektakel.
Mailand–Cortina 2026 zeigt: Olympia kann Oper. Und Oper kann Olympia. Wenn sich am 6. Februar der Vorhang hebt, wird nicht nur der Startschuss für die Winterspiele fallen – sondern auch für einen Abend, der Italien als Musiknation feiert und beweist, wie zeitlos, kraftvoll und verbindend klassische Musik sein kann.
Große Emotionen, große Energie: Wer nach der olympischen Eröffnung selbst in Bewegung kommen möchte, hört weiter bei Klassik Radio Plus „Vitality“ – energiegeladene Klassik für Sport, Motivation und gute Stimmung.
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