Tenor rettet Mann im Konzertsaal das Leben

Angelo Pollak zeigt schnelle ReaktionTenor rettet Mann im Konzertsaal das Leben

Ein junger Sänger hat in Salzburg für Aufsehen gesorgt, allerdings nicht auf der Bühne sondern als echter Helden-Tenor im Publikum.

Tenor rettet Mann im Konzertsaal das LebenFoto: Privat

Angelo Pollak wollte sich eigentlich nur die Elektra in Salzburg ansehen - nachdem er selbst vor etwa einem Monat in Wien beim selben Stück eingesprungen war - als neben ihm plötzlich ein älterer Herr kollabierte, mit den Augen rollte und röchelte.

Der junge Tenor sprang sofort auf, kletterte über seinen Sitz und rannte nach draußen, um Hilfe zu holen. So konnte dem Mann schnell geholfen werden. 

Schnaps für die Nerven

Pollak habe danach erstmal einen Schnaps trinken müssen, um seine Nerven zu beruhigen.

In die Vorstellung durfte er sowieso nicht mehr, denn die ging ohne Unterbrechung weiter und so konnte er erst zum Schlussapplaus wieder hinein und die Kollegen beklatschen. Wenn die von seinem Einsatz gewusst hätten, hätten sie sicher für ihn applaudiert.

Die Klassik News hören Sie von Montag bis Freitag um 10:10 Uhr und 14:10 Uhr und jederzeit als Podcast

Erhalten Sie Informationen aus erster HandBestellen Sie den Klassik Radio Newsletter

* Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die Datenschutzerklärung zur Kenntnis

Neueste Artikel

Mozarts verschollenes Meisterwerk: Sensationsfund bringt sieben unbekannte Stücke ans Licht
Wolfgang Amadeus Mozart

Mozarts verschollenes Meisterwerk: Sensationsfund bringt sieben unbekannte Stücke ans Licht

Ein unscheinbares Notenbüchlein in einem Pariser Archiv wurde zum musikalischen Jahrhundertfund: Fast 250 Jahre verborgen, enthüllt das Manuskript sieben bislang nie gehörte Stücke von Wolfgang Amadeus Mozart – und wird jetzt erstmals überhaupt vor Publikum aufgeführt. Ein Fund, der beweist: Auch nach Jahrhunderten kann Mozart die Welt noch überraschen.

„Ich versuche, nicht darüber nachzudenken“ – Spielen auf dem teuersten Instrument der Welt
Amihai Grosz

Erster Solobratscher der Berliner Philharmoniker:
„Ich versuche, nicht darüber nachzudenken“ – Spielen auf dem teuersten Instrument der Welt

Heute Abend erklingt beim Konzert der Berliner Philharmonikern das wertvollste Instrument der Welt: die MacDonald-Viola von Stradivari - sie soll für über 23 Millionen Dollar versteigert worden sein. Gespielt wird sie vom ersten Solo-Bratscher Amihai Grosz. Wir haben mit ihm darüber gesprochen, wie es sich anfühlt, auf so einer teueren Bratsche zu spielen, ob man nicht ständig in Sorge ist und was den Klang so besonders macht.

5 Urlaubsziele, die weltberühmte Komponisten inspirierten
Insel Staffa, Teil der Hebriden, Schottland

Auf den Spuren der Komponisten
5 Urlaubsziele, die weltberühmte Komponisten inspirierten

Es ist Urlaubszeit. Zeit andere Kulturen und Landschaften kennenzulernen. Auch bekannte Komponisten, wie Gustav Mahler und Frédéric Chopin, wussten um die Inspiration durch ferne Orte.

Klassik Radio - Deutschland nationalKlassik Radio - Deutschland national