Weltfahrradtag: Radl-Komponisten & Kurioses

Weltfahrradtag: Radl-Komponisten & Kurioses

Einige Komponisten liebten nicht nur die Musik, sondern auch das Zweirad. Welche und einige kuriose Fakten rund um den Drahtesel.

Fahrrad vor einer HerbstlandschaftFoto: © olive studio/https://stock.adobe.com/

Komponisten auf dem Rad

Auch in der Klassik spielte das Fahrrad eine Rolle. Zwei bekannte Komponisten waren große Rad-Fans. Zum Beispiel Gustav Mahler: Der Komponist war ein sehr ungeduldiger Mensch. Deshalb entschied er sich gerne für das Fahrrad um schneller von A nach B zu kommen. Durch seine rasanten Fahrstile übersah er gerne mal Steine oder Wurzeln und hatte deshalb öfter mal kleine Fahrradunfälle. Das komplette Gegenteil war da Edward Elgar. Auch dieser Komponist liebte das Rad, war aber dabei äußerst vorsichtig. Sein Drahtesel hatte gleich drei Bremsen. Gemeinsam mit seiner Frau machte der Musiker einige Radtouren und dabei ist ihm sein Rad wohl sehr ans Herz gewachsen. Er taufte sein Fahrrad nämlich „Mr. Phoebus".

Fahrrad-Fun-Facts

  • Wie immer, wenn etwas neu ist, wurde auch damals vor dem Fahrradfahren gewarnt. Wissenschaftler glaubten, das Gesicht könnte sich durch den Fahrtwind verformen und es würde ein „Fahrradgesicht“ entstehen.
  • In Deutschland werden jährlich ungefähr 300.000 Fahrräder bei der Polizei als gestohlen gemeldet und nur 9% der Fahrräder finden ihren Weg zurück zum Besitzer.
  • Der durchschnittliche Preis für ein Fahrrad liegt weltweit bei 189 Euro. Hier sind keine E-Bikes eingerechnet.
  • In Deutschland gibt es insgesamt 83. Millionen Drahtesel und 97% der Deutschen können Fahrradfahren.
  • Das Fahrrad ist beliebt! Gerade in der letzten Zeit erlebte das Fahrradfahren nochmal einen richtigen Aufschwung. Laut dem Zweirad-Industrie-Verband gehört das Rad zurzeit zu den beliebtesten Fortbewegungsmitteln.

Erhalten Sie Informationen aus erster HandBestellen Sie den Klassik Radio Newsletter

* Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die Datenschutzerklärung zur Kenntnis

Neueste Artikel

"Ein bisschen Wasser hält das Cello schon aus": Cellistin auf ungewöhnlicher Fahrradtour
Celloradeln

"Ein bisschen Wasser hält das Cello schon aus": Cellistin auf ungewöhnlicher Fahrradtour

Mit dem Fahrrad, einem Cello im Anhänger und jeder Menge guter Laune fährt die Cellistin Katja Zakotnik quer durchs Ruhrtal. Auf ihrer Tour de Cello legt sie fast 300 Kilometer zurück und bringt klassische Musik an Orte außerhalb der Konzertsäle – auf Wiesen, in Industriehallen oder mitten unter Menschen, die zufällig stehen bleiben und zuhören.

Wie schmeckt Oper? „Die Zauberflöte“, „Aida“ und Co. als Drink
Hotel de Rome Bar Berlin

Zum Welt-Cocktail-Tag
Wie schmeckt Oper? „Die Zauberflöte“, „Aida“ und Co. als Drink

Wie schmeckt Oper? Das Hotel de Rome Berlin wagt die Übersetzung: Drinks, die den Charakter berühmter Opernwerke auf die Zunge bringen. Restaurantmanager Timucin Stefan erzählt, wie aus Arien Aromen werden – ob mit oder ohne Alkohol.

Klassik als Jungbrunnen – wie Musik unser biologisches Alter beeinflusst
Alte Frau hört Musik

Klassik als Jungbrunnen – wie Musik unser biologisches Alter beeinflusst

Kann ein Konzertabend unser Leben verlängern? Eine neue Studie des University College London legt genau das nahe. Wer regelmäßig liest, Musik hört, Museen besucht oder kulturelle Veranstaltungen erlebt, altert biologisch messbar langsamer. Das lässt sich inzwischen sogar im Erbgut nachweisen – dort, wo Stress, Entzündungen und Lebensstil ihre Spuren hinterlassen.

Klassik Radio - Deutschland nationalKlassik Radio - Deutschland national