Ein Lebenswerk, das vielen Kindern geholfen hat

Carpe Diem Ein Lebenswerk, das vielen Kindern geholfen hat

Mit "Carpe Diem" geben die evangelischen oder katholischen Kirchen immer montags bis samstags einen neuen Denkanstoß für Ihren Tag.

Ein Lebenswerk, das vielen Kindern geholfen hatFoto: Photo by Robert Collins on Unsplash

Heute vor 35 Jahren verstarb Hermann Gmeiner. Herman wer? Sein Name mag vielleicht nicht mehr allen genau im Kopf sein, das Lebenswerk des Hermann Gmeiner, das kennt aber wirklich jeder. 1949 gründete der österreichische Katholik in Imst in Tirol das erste SOS-Kinderdorf. Aus diesem einen Heim entstand die größte private soziale Initiative der Welt.

Kinderdörfer sind eine Heimat für elternlose oder heimatlose Kinder - sie leben in familienähnlichen Gruppen zusammen. Heute, im Jahr 2021, gibt es weltweit fast 350 solcher SOS-Kinderdörfer in insgesamt 125 verschiedenen Ländern. Das, was Hermann Gmeiner angestoßen hat, ist eine gigantische, große, gute Bewegung zum Wohle der Kinder geworden - sicherlich war das am Anfang so gar nicht geplant - aber es ist toll, wie sich das entwickelt hat. Hermann Gmeiner und seine Kinderdörfer sind der beste Beweis dafür: gute Botschaften und gute Ideen, die verbreiten sich wie ein Lauffeuer. Gott sei Dank!

Carpe Diem - Gedanken zum Tag hören Sie Montags bis Samstag um 6:10 bei Klassik Radio.

(26.04.2021, Daniel Heinze von der Katholischen Kirche)

Erhalten Sie Informationen aus erster HandBestellen Sie den Klassik Radio Newsletter

* Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die Datenschutzerklärung zur Kenntnis

Neueste Artikel

München, Paris, New York: 13-jähriger Pianist erobert die Klassik-Welt
Emanuel de la Torre vor der Carnegie Hall

München, Paris, New York: 13-jähriger Pianist erobert die Klassik-Welt

Mit nur 13 Jahren hat Emanuel de la Torre Quiroz schon in der Carnegie Hall gespielt - und am Wochenende in Paris sogar doppelt gewonnen. Im Gespräch mit Klassik Radio-Redakteurin Farah Losch erzählt Emanuel von seiner Liebe zum Klavier, seinen Zielen und deutet an: irgendwie ist er trotzdem ein ganz normaler Teenager.

Mozarts verschollenes Meisterwerk: Sensationsfund bringt sieben unbekannte Stücke ans Licht
Wolfgang Amadeus Mozart

Mozarts verschollenes Meisterwerk: Sensationsfund bringt sieben unbekannte Stücke ans Licht

Ein unscheinbares Notenbüchlein in einem Pariser Archiv wurde zum musikalischen Jahrhundertfund: Fast 250 Jahre verborgen, enthüllt das Manuskript sieben bislang nie gehörte Stücke von Wolfgang Amadeus Mozart – und wird jetzt erstmals überhaupt vor Publikum aufgeführt. Ein Fund, der beweist: Auch nach Jahrhunderten kann Mozart die Welt noch überraschen.

„Ich versuche, nicht darüber nachzudenken“ – Spielen auf dem teuersten Instrument der Welt
Amihai Grosz

Erster Solobratscher der Berliner Philharmoniker:
„Ich versuche, nicht darüber nachzudenken“ – Spielen auf dem teuersten Instrument der Welt

Heute Abend erklingt beim Konzert der Berliner Philharmonikern das wertvollste Instrument der Welt: die MacDonald-Viola von Stradivari - sie soll für über 23 Millionen Dollar versteigert worden sein. Gespielt wird sie vom ersten Solo-Bratscher Amihai Grosz. Wir haben mit ihm darüber gesprochen, wie es sich anfühlt, auf so einer teueren Bratsche zu spielen, ob man nicht ständig in Sorge ist und was den Klang so besonders macht.

Klassik Radio - Deutschland nationalKlassik Radio - Deutschland national